Presse
Zu orientalischen und abendländischen Melodien tanzt –mal geschmeidig und anmutig, mal wild und haareschwingend – Raksan, die professionell Elemente des Jazzdance und des modernen Tanzes mit traditionellem Bauchtanz zu verbinden weiß. Sinnlich und intensiv gelebt sind ihre Choreographien – wiegende Hüften, wehende Gewänder und fließende Bewegungen ziehen alle Blicke auf sich und es scheint, als wenn sie mit der Musik zu verschmelzen scheint.
Das Publikum hält den Atem an ...
Orientalischer Bauchtanz in Perfektion
Raksan, die die alt-ehrwürdige Kunst des Bauchtanzes vollendet beherscht ...
Eine verblüffende Bühnenpräsenz ...
Die schönste Bauchtänzerin nördlich von Kairo!
Orientalischer Bauchtanz von hoher Professionalität und mit der Intensität eines heißen Wüstenwindes!
Die orientalische Grande Dame des Varietes
Eine Priesterin des Orientalischen Tanzes im Tempel der Kleinkunst
Raksan mäht mit ihrer Bühnenpräsens das Publikum geradezu nieder.
Raksan macht den Bauchtanz wieder salonfähig.
Die ganze Wehmut des Ostens aber auch teuflische Verführungskunst verkörperte Raksan mit einem Zigeunertanz, der den Damen - und leider wenigen Herren im Theater besonders unter die Haut ging. Da flogen die Röcke, die Haare, der ganze Körper war pure Leidenschaft.
Raksan, eine orientalische Tänzerin, setzte ihre ganze Weiblichkeit ein, um das Publikum hinzureißen. Ihre Auftritte passten zwar insofern nicht zu den anderen, als das das komische Element bei ihr fehlte, sie lies jedoch eine sinnliche, schwungvolle Stimmung entstehen, die den Abend enorm bereicherte. Raksans Charme und Professionalität waren beeindruckend.
Auszüge aus der Fachpresse für Orientalischen Tanz
„... Zauberei. Plötzlich hat sie ein Hüfttuch um und tanzt ein wahnsinniges Trommelsolo. Wenn ich im ersten Teil des Programms von Technik sprach, so scheint sich diese Frage jetzt überhaupt nicht mehr zu stellen. Raksan zieht uns mit in den Strudel ihres Lebens, jedes Bauchflattern erscheint bedeutungsschwer, immer schneller, immer mehr, Raksans Energie schwappt förmlich durch den Saal…
…Raksan tanzt ganz in weiß, der Wickelrock wird schon mal als Schleier benutzt, ein riesiges Tuch an Stöcken fängt das immer wieder anders farbige Licht auf und hüllt sie in ein wallendes Meer. Raksan erzählt Geschichten, entführt in andere Welten, berührt die Herzen – das ist großes Theater, Varieté, Oper – das ist viel mehr als Tanz. Jede einzelne Szene wirkt wie ein gemaltes Kunstwerk und die Bilder verweben sich zu einer Geschichte - und dann kommt der Säbel – Atemlos.
Völlig ohne jede Musik vom Band, alleine zum Rhythmus ihres Atems und dem Ächzen der Bühnenbretter, alleine unterbrochen durch ein paar einsame ratlose Klatscher, die sich der Intensität des Geschehens wohl nicht bewusst waren oder es einfach nicht ausgehalten haben, bewegen Raksan und ihr Säbel die Gemüter.
Raksans Tanz schließt mit der Messingschale vom Beginn, vor der sie einer Priesterin gleich niederkniet, sie taucht ihren Kopf hinein und badet in klarem Wasser, das sie dann mit ihren langen Haaren überall verspritzt. Das sieht nicht nur wunderschön aus, die Zuschauer erhalten etwas von ihrer sprühenden Energie, die sie selbstlos verteilt.
Kaum zu glauben, das sollen 46 Minuten gewesen sein ...!“
„Her teaching stile is very clear and once the building blocks of the dance are set she encourages the emotional side to be expressed ...
... Raksan brings a wonderful aliveness to her work- a delightful range of expression what she generously shares with everyone ...
... For me as a dancer it is vitally important to dance with meaning than with empty mimicry. Raksan brings meaning and depth to it in spadefuls!”
"At Majma Dance Festival 06 at Glastonbury we were treated to an image of a huge gossamer veil which caught the light and drifted delicately over the audience as Raksan ( a wonderful dancer from Germany) made her way to the stage. It was a memorable moment of beauty…and as Raksan let the veil to gently drop, we realised that this winged object of desire was actually a very thin sheet of soft plastic! What an extraordinary effect of flight from such a humble wings! A great innovation ...
Of particular note, Raksan brought an exiting and fresh approach to the dance with her intense embodiment of feeling, fusing middle eastern / gypsy stiles with contemporary dance."
"Getanzte Bilder in ausgefeilter Professionalität...
Raksan gelingt das in Perfektion: Zu ihrer mächtigen, ja aggressiven Musik läuft sie, allemal groß, langbeinig und durchtrainiert, als regelrechte Kampfmaschine ein. Ein außergewöhnliches, ohne viel Glitzer und Tand, gold-schwarzes bauchfreies Kostüm mit fellartigem Besatz ist hervorragend geeignet, diesen Tanz zu illustrieren. Zunächst trägt "Sachmet" den Löwenkopf - dann geht die Post ab und auch der Maske wird sich entledigt. In wirklich atemberaubenden Tempo, präzise auf die Musikakzente bezogen, zeigt Raksan eine Mischung aus Modern, Jazz, Orientalisch, aber vor allen Dingen: Sich selbst"...
" Die zeitweise maschinenartigen, harten choreographischen Elemente Raksans machen tatsächlich Angst – das Publikum ist regungslos, gespannt. Dazu kommen noch die raumgreifenden, wild – katzenartigen Bewegungen, mit denen Raksan an einen plötzlich vorwärtsstürmenden Löwen erinnert. Unglaublich sind die kurzen, kraftvollen, riesigen Shimmies und die exakten Arme: Das muss man gesehen haben, so auch später die einhellige Meinung des belauschten Publikums. Am Ende ihres Tanzes ist Totenstille, eine Männerstimme flüstert: "Das gibt es doch gar nicht", bevor tosender Applaus losbricht."
Tanzproduktion RE-GYPTA ( OASIS DANSE ENSEMBLE) Berlin `98
"Viele mögliche und allerlei unmögliche Variationen des Säbeltanzes waren und sind in zahllosen Shows im Angebot. Mir hat Raksans Variante im Genre weiblicher Säbeltanz bislang am meisten gegeben. Im ledrigen, erdfarbenen Kostüm trägt sie einen wahren Ausdruckstanz vor. Oftmals geht ein Tanz in der Choreographie unter, hier ist eine Choreographie, die im Tanz aufgeht; hier ist ein Tanz, der außer der Ästhetik das Sentiment anspricht. Nicht die grandiose Akrobatik der Effekte wegen steht im Vordergrund, nicht ein irgendwie motivierter emanzipatorischer Kampfgeist lässt den Säbel schwingen, nicht verharmlosende Koketterie negiert die Waffe – Raksan hat eine wahrhaftige Beziehung zu ihrem quasi Tanzpartner.
In der Ausschreibung zu ihrem Säbeltanz – Workshop heiß es:
" Der Säbel ist mehr als nur ein dekoratives Requisit. Mit Achtung behandelt, ist der Tanz mit ihm eine Herausforderung an die Ausdrucksfähigkeit, die Spannung und Balance einer Tänzerin. Der der "Tanz auf des Messers Schneide" schöpft seine Faszination nicht aus der Assoziation zu Gefahr und Kampf, sondern aus Körperbeherrschung, Konzentration und einer spirituellen Erotik".-
Stimmt genau!"
Show mit dem OASIS DANSE ENSEMBLE und Enussah in Nürnberg Januar 03
"Was ihren Stil auszeichnet, ist nicht in erster Linie die große Bandbreite ihres Bewegungsrepertoires, das eine Menge untypischer Bewegungen aufweist, einfach, weil sie durch die Bühnensituation erforderlich sind oder weil sie aus ihr kommen.
Ihr entscheidendes Merkmal ist eher die Kombination von Musik, Tanzrichtung, Accessoire, gepaart mit einer guten Portion dramatischen Ausdrucks."
Portrait 03
"...-, übernimmt Raksan einen Solopart: mit den typischen Raksan – Bewegungen, dieser hochinteressanten, Mischung aus jazzigen, modernen und orientalischen "Spezialsequenzen": Ein Stil, der die Choreographien des Oasis Danse Ensemble mittlerweile sehr stark beeinflusst. Spannend ist auch Raksans unorthodoxer Umgang mit der Musik: Wie beim Modern Dance tanzt sie nicht zwanghaft alles aus, sondern zelebriert geradezu den Mut zur Lücke, auch die Liebe zum nichthörbaren Detail, ebenso den Impuls zur Bewegung in der Stille. Man spürt durchgängig im ganzen Stück: Hier ist mehr gemeint als die pure und rein ästhetische Illustration von Musik. Zwischen Technik und Interpretation wird der Mensch erkennbar."
Premiere der "OASIS" – Produktion Oriental Motion im Tanzhaus NRW/ Düsseldorf im Februar 04
